Kommunales Ärztehaus (MVZ)
Das Friesoyther Zukunftsmodell: Gesundheit neu denken!
Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern das beste Modell nach Friesoythe holen. Wir fordern die Schaffung eines zentralen, modernen Ärztehauses in kommunaler oder genossenschaftlicher Trägerschaft.
- Medizin statt Bürokratie: Wir nehmen den Ärzten die administrativen und unternehmerischen Lasten ab. Sie können sich voll auf das Heilen und ihre Patienten konzentrieren.
- Attraktiv für junge Mediziner: Dieses Modell bietet eine hervorragende Work-Life-Balance und kein wirtschaftliches Risiko. So gewinnen wir die Ärzte von morgen für unsere Stadt.
- Perfekt vernetzt: Wir nutzen dieses Zentrum, um die Synergien mit der neuen Landarztquote und den erweiterten Medizinstudienplätzen in Oldenburg optimal für Friesoythe auszuschöpfen.
Mit dem Pilotprojekt „ Gesundheitsversorgungvor Ort“ bringen den Arzt direkt zu Ihnen!
Ein modernes Ärztehaus darf kein Rückzug aus der Fläche sein – im Gegenteil. Wir nutzen es als Motor für eine völlig neue Form der wohnortnahen Versorgung:
- Sprechstunden in den Ortschaften: Wir richten in den umliegenden Ortschaften moderne, medizinische Außenstellen ein. Das Ärzteteam aus dem Zentrum hält dort an ein bis zwei Tagen pro Woche reguläre Sprechstunden ab.
- Kurze Wege: Niemand soll für eine Routineuntersuchung oder ein Rezept weite Wege fahren müssen. Das entlastet vor allem ältere und weniger mobile Bürger massiv.
- Ausbau bei Erfolg: Dieses Pilotprojekt ist für uns erst der Anfang. Sobald sich das System etabliert hat, werden wir diese Außenstellen konsequent auf weitere Ortschaften
- Starke Partnerschaft vor Ort: Wir streben hierbei eine enge Kooperation mit dem St.-Marien-Hospital Friesoythe an. Durch die Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung schaffen wir ein starkes lokales Gesundheitsnetzwerk
Die bestehenden Strukturen lassen wir natürlich nicht im Stich. Wir fördern auch Zukünftig individuelle Projekte.
- Bedarfsorientierte Unterstützung: Wir führen die individuelle Förderung von Praxen übergangsweise fort – allerdings gezielt dort, wo akute Lücken drohen.
- Qualifizierung vor Ort: Wir unterstützen gezielt Fortbildungen (wie zum Physician Assistant), um vorhandenes medizinisches Fachpersonal in Friesoythe sofort höher zu qualifizieren.
Klärwerk der Stadt Friesoythe
Kein Ausverkauf der städtischen Infrastruktur
Ein leistungsstarkes Klärwerk ist mehr als nur Entsorgung – es ist das Fundament für eine florierende Stadt. Die FFW steht für eine vorausschauende Politik, die Umweltschutz mit wirtschaftlichem Wachstum vereint.
Wachstumsmotor für Gewerbe und Mittelstand
Friesoythe ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Damit unsere heimischen Betriebe expandieren können und neue Unternehmen Arbeitsplätze schaffen, brauchen wir freie Kapazitäten. Ab 2027 rechnen wir mit einem zusätzlichen Bedarf von 7.400 Einwohnergleichwerten (EGW). Durch die geplante Erweiterung beseitigen wir drohende Ansiedlungsstopps und schaffen die baurechtliche Sicherheit, die unser Gewerbe für Investitionen benötigt.
Modernster Standard inklusive: Die 4. Reinigungsstufe
Wir bauen nicht nur an, wir bauen besser. Die Umsetzung der neuen EU-Richtlinie (KARL) mit dem Ausbau der 4. Reinigungsstufe zur Filterung von Mikroschadstoffen wird entsprechend der Europäischen Richtlinie KARL. Der Kostenrahmen wird auf 20 bis 30 Millionen Euro geschätzt . Wir machen Friesoythes Wasser sauberer und erfüllen schon heute die strengen Umweltauflagen von morgen.
Kluge Finanzierung schont den Geldbeutel
Wir investieren massiv, aber mit Augenmaß. Um die Belastung für Bürger und Betriebe gering zu halten, schöpfen wir alle Fördertöpfe aus:
- Land & EU: Wir sichern uns Mittel aus dem EFRE-Fonds zur Spurenstoffreduzierung.
- Verursacherprinzip: Wir nutzen die neue europäische Herstellerverantwortung, um die Industrie an den Kosten zu beteiligen.
Kein Ausverkauf: Klärwerk bleibt Familiensache
Unser wichtigstes Versprechen bleibt: Das Klärwerk bleibt zu 100 % in städtischer Hand.
Die Vergangenheit hat gezeigt: Kommunale Kontrolle garantiert faire Gebühren ohne Profitgier privater Investoren. Die FFW steht für stabile Nebenkosten und gegen den Verkauf unserer lebenswichtigen Infrastruktur.
Mit der FFW: Starkes Gewerbe, sauberes Wasser und stabile Gebühren in städtischer Regie
Wohnbauland
Wohnbauland & Wohnraum für Friesoythe
Wir wollen, dass junge Familien im Ort bleiben und hier bauen können. Wohnen in unserer Gemeinde muss bezahlbar sein und allen Generationen eine Zukunft bieten.
Unsere Ziele für die Gemeindeentwicklung
- Mehr Bauplätze schaffen: Gezielte Ausweisung neuer Flächen für junge Familien.
- Innenentwicklung stärken: Vorrangige Schließung von Baulücken in bestehenden Gebieten.
- Sinnvoll nachverdichten: Effiziente Nutzung vorhandener Flächen im Innenstadtbereich.
- Gleichberechtigung aller Orte: Kein Ortsteil darf bei der Entwicklung abgehängt werden.
Bezahlbarer Wohnraum & Soziales
- Preisentwicklung stoppen: Wir wirken den steigenden Mieten und Grundstückspreisen aktiv entgegen.
- Sozialen Wohnungsbau ankurbeln: Mehr bezahlbare Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen.
- Eigene Wohnungsbaugesellschaft:Prüfung einer städtischen Gesellschaft für Friesoythe, da der Landkreis hier kaum aktiv ist.
Jugendarbeit
Unsere Vision für die Jugend in Friesoythe:
Mitreden, Vernetzen, Durchstarten!
Unser Versprechen: Wir machen Friesoythe zur Mitmach-Stadt für die junge Generation!
1. Echte Mitbestimmung: Ein Jugendparlament für Friesoythe
Jugendliche wissen am besten, was sie brauchen. Wir fordern die Einführung eines gewählten Jugendparlaments mit eigenem Budget.
- Verbindlichkeit: Die Stimme der Jugend muss Gewicht im Stadtrat haben.
- Projektverantwortung: Junge Menschen entscheiden selbst über Projekte, die ihren Alltag betreffen.
2. Der „Jugendstadtpark“: Aktivität & Lifestyle im Zentrum
Wir wollen einen Teil des Stadtparks gezielt als Jugendstadtpark umgestalten – modern, sportlich und einladend.
- Moderne Skateranlage: Bau eines professionellen Skate- und Bikeparks, der Anfänger und Profis begeistert.
- Digitaler Standard: Ausstattung des Bereichs mit kostenlosem Open WLAN und Ladestationen.
- Aufenthaltsqualität: Installation von wetterfesten „Chill-Areas“, moderner Beleuchtung und Müllentsorgungssystemen für ein sauberes Miteinander.
3. Perspektive Heimat: Die Friesoyther Ausbildungsbörse
Wir bringen Talente und Betriebe zusammen, damit unsere Fachkräfte in der Region bleiben.
- Lokale Vernetzung: Aufbau einer Ausbildungsbörse exklusiv für Betriebe aus dem Stadtgebiet.
- Speed-Dating: Enge Kooperation zwischen unseren Schulen und dem Friesoyther Mittelstand für einen unkomplizierten Berufsstart.
4. Begegnung ohne Zwang: Räume zum Entfalten
Wir schaffen Orte, an denen sich Jugendliche treffen können, ohne etwas kaufen zu müssen.
- Sicher & Frei: Förderung von Plätzen, die auch abends gut beleuchtet und sicher erreichbar sind.
- Multifunktional: Flächen für Sport, Musik oder einfach zum Reden – mitten im Herzen unserer Stadt.
Handel und Kultur
Das Friesoythe-Modell:
„Kultur shoppen – Handel erleben“
Dieses Konzept bringt Stadtmarketing, Kultur und Handel in einen geschlossenen Kreislauf (Win-Win-Shopping).
1. Die Mechanik: Der „Friesoythe-Kultur-Pass“
- Sammel-Prinzip: Kunden erhalten bei jedem Einkauf in teilnehmenden Friesoyther Geschäften (Einzelhandel, Gastronomie, Handwerk) „Kultur-Punkte“.
- Die Belohnung: Wer voll hat, bekommt Tickets für die Opern-Gala (Salzburg-Kooperation) oder exklusive VIP-Plätze beim European Dance Battle.
- Der Effekt: Kaufkraft bleibt in der Stadt; die Kulturveranstaltungen sind garantiert voll besetzt.
2. Integration: Stadtmarketing & Identität
Unter der Dachmarke „Friesoythe verbindet“werden die Säulen wie folgt verzahnt:
- Der Handel als Bühne: In den Geschäften finden kleine „Pop-up-Events“ statt (ein Tänzer zeigt einen Move, ein Sänger eine Arie). Das macht den Einkauf zum Erlebnis.
- Die Schmiede-Tradition: Teilnehmende Geschäfte werden mit einem geschmiedeten Siegel („Partner der Eisenstadt“) gekennzeichnet.
- Hanseatische Werte: Der Handel besinnt sich auf seine Wurzeln als Hansestadt – Verlässlichkeit und Netzwerkarbeit.
Wirtschaft & Landwirtschaft:
Friesoythes Stärke sichern – Zukunft gestalten
Friesoythe steht wirtschaftlich auf einem stabilen Fundament.
Mit Gewerbesteuereinnahmen von rund 20 Millionen Euro wurden die Erwartungen übertroffen. Dieser Erfolg basiert auf einem gesunden Mix aus Handwerk, Handel, Dienstleistung, Industrie und Landwirtschaft. Die FFW steht dafür, diesen Kurs beizubehalten, Hemmschuhe zu entfernen und Friesoythe als innovativen Standort für Betriebe und Fachkräfte zu positionieren.
1. Den Mittelstand stärken – Vielfalt als Markenzeichen
Friesoythe profitiert von seiner Branchenvielfalt. Wir fördern den Dialog zwischen Stadt und Wirtschaft, um die Bedürfnisse von produzierendem Gewerbe, Dienstleistern und Handwerk direkt in politisches Handeln umzusetzen.
- Neue Gewerbeflächen: Stillstand ist Rückschritt. Wir setzen uns für die bedarfsgerechte Ausweisung neuer Flächen ein, damit ansässige Betriebe erweitern können und Neuansiedlungen möglich bleiben.
- Motor c-Port: Die Investitionen der vergangenen Jahre müssen sich auszahlen. Wir forcieren die Ansiedlung neuer Betriebe und schaffen die optimale Infrastruktur für einen reibungslosen, logistischen Betrieb.
2. Landwirtschaft und Agrobusiness als Wirtschaftsfaktor
Mit einem Flächenanteil von 66 % ist die Landwirtschaft prägend für Friesoythe. Wir betrachten sie nicht isoliert, sondern als Kern einer gewaltigen Wertschöpfungskette.
- Fokus Agrobusiness: Wir stärken das vor- und nachgelagerte Gewerbe. Landmaschinenhandel, Futtermittelhersteller, Werkstätten und Logistiker sind untrennbar mit der Landwirtschaft verbunden. Geht es den Landwirten gut, profitiert das gesamte lokale Handwerk.
- Praxisnahe Verwaltung: Wir fordern beschleunigte Genehmigungsverfahren für landwirtschaftliche Bauvorhaben – insbesondere durch eine effizientere Abstimmung mit dem Landkreis.
3. Fachkräfte & Innovation: Stadtmarketing neu denken
Wirtschaftspolitik und Stadtmarketing gehören für uns zusammen. Wir wollen Friesoythe als „Platz zum Bleiben“ und „Platz zum Gründen“ profilieren.
- Eigene Ausbildungsbörse: Wir etablieren eine lokale Plattform, die unsere Handwerks- und Gewerbebetriebe direkt mit den jungen Menschen vor Ort zusammenbringt. So sichern wir den Nachwuchs in der Region.
- Gründerzentrum Friesoythe: Wir schaffen Raum für Ideen. Ein modernes Zentrum für Startups und junge Firmen bietet bezahlbare Arbeitsplätze und vernetzt kreative Köpfe mit der etablierten Wirtschaft.
- Tourismus als Säule: Wir stärken das Stadtmarketing rund um das Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre, um Kaufkraft und Lebensqualität in unserer Stadt nachhaltig zu erhöhen.
4. Bürokratieabbau & Verwaltungsservice
Verwaltung darf kein Bremsklotz sein. Wir setzen uns für schlankere, digitale Prozesse ein.
- Verkürzung der Antragszeiten: Besonders die Abstimmung mit der Kreisverwaltung muss optimiert werden, um Investitionsentscheidungen nicht durch lange Wartezeiten zu gefährden.